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Hundeernährung

Ich möchte auf dieser Seite keine Werbung für Hundefutter machen…Ich wüßte auch gar nicht für welches.

Manchmal werde ich von meinen Kunden gefragt, welches Futter ich denn empfehlen kann. Deshalb hab ich mich mal auf die Suche gemacht und nach einem Futter gesucht welches meinen "hohen" Ansprüchen gerecht wird... ich suche immer noch!!!!
Und hier sind meine "hohen" Ansprüche:

Es soll meinem Hund schmecken und ihn NICHT krank machen!

Häää.. werden jetzt einige sagen.."das ist doch kein Anspruch, das ist doch normal".. "jedes Futter erfüllt diesen Aspruch".. oder etwa doch nicht...

Ich habe mir die Mühe gemacht und mal genauer hinterfragt was denn da genau in unserem Hundefutter (beim Katzenfutter ist es ähnlich), enthalten ist. Die Antwort ist erschreckend aber lesen Sie selbst:

Über die leckeren Sachen

Mittlerweile wissen viele Hundehalter, dass es Futter gibt, welches ohne Geschmacksverstärker, ohne Konservierungsstoffe und Chemikalien auskommt. Nur die wenigsten machen sich Gedanken, wie es denn sein kann, dass ihr Futter trotzdem mindestens ein Jahr haltbar ist...
Es geht ganz einfach, die Futtermittelhersteller, die nebenbei bemerkt, fast IMMER eine Tochterfirma unserer Nahrungsmittelhersteller ist, kauft die Konservierungsstoffe schon mit ein, sie sind nämlich im Grundstoff enthalten.
Leider ist unser Gesetz noch so, dass nur genau deklariert werden muß, was bei der eigenen Produktion hinzugefügt wurde... nicht was schon drin war...

Also gibt es für den "Normalhundefutterkäufer" keine Möglichkeit zu überprüfen, was er da seinem Tier überhaupt alles in den Napf schüttelt. Das ist nicht nur ärgerlich, sondern auch teuer!
Was sind denn überhaupt: "tierirische Nebenprodukte"

Unter tierischen Nebenprodukten, kann man alles verstehen, was in der Lebensmittelherstellung nicht gebraucht werden kann.
Laut europäischem Futtermittelrecht, dürfen das sein, z.B. vom Rind: Blut, Urin, Kot, Fell, Hufe, Hoden.. Vom Huhn: Kot, Füße, Schnäbel, Federn usw.. Vom Tierarzt!!! Hunde, Katzen und andere aus irgendwelchen Günden eingeschläferte Kleintiere... es wurden sogar Flohhalsbänder, Halsbänder und Steuermarken im daraus enstandenen "Fertigbrei" gefunden.
Nicht unüblich ist es, dass auch Fleisch mit in den großen Topf kommt, welches eigentlich für die Lebensmittelg

ewinnung bestimmt war, daran gibt es auch nichts auszusetzen, allerdings bezweifle ich, dass den Hunden und Katzen die Verpackungsmaterialien bekommen.. die werden wohl nicht immer entfernt.. fällt ja auch hinterher nicht mehr auf, wenn die kleinen, wohlgeformten, braunen Bröckchen in die Tüte kommen... *würg*
In ihrem Hundefutter ist Fleisch drin?

ok. ..leider ist das nicht wirklich gut!
Das Fleisch kann ungklärter Herkunft sein, also von Abdeckereien kommen oder es sind Schlachtabfälle. Um sicher zu gehen, welches die Proteinquelle ist, muss beschrieben werden, von welchem Tier das Fleisch stammt. Wirklich gute Hersteller verstecken sich nicht hinter dem Allgemeinbegriff "Fleisch", sondern geben Herkunft und Art des Fleisches an.

Auf der Dose steht "Lammfleischfutter"
, das ist doch gut, oder?

Wenn Sie mal genauer hinsehen steht dort: Lamm mind. 4 %.
Die restl. 96% können vom Schwein oder Rind kommen und das Futter darf sich trotzdem Lammfleischfutter nennen! Auch ist nicht geklärt, was denn mit diesen 4% Lamm gemeint ist, es kann alles mögliche vom Lamm sein und für die leckere Keule usw. finden sich ja andere Verwertungsmöglichkeiten.
Trotzdem entscheiden diese 4% über die Sorte des Futters!
Die wechselnde Akzeptanz beim Tier kommt von den wechselnden Rezepturen, welche ein Ergebnis unserer großzügigen Rechtssprechung ist! In ihrem Futter ist Getreide enthalten?
das ist ok, wenn es wirklich nur in geringer Form enthalten ist. Wachsam sollten Sie sein, wenn Begriffe auftauchen, die auf leere Füllstoffe hinweisen wie Erdnußschalen, Reisstärke, Sojamehl, Weizengrane oder Abfallprodukte aus der Bierbrauerei. Solche Sachen haben in einem guten Hundefutter nichts zu suchen, sie geben den Tieren zwar ein Gefühl der Sättigung, werden aber nur als riesiger Haufen am Wegrand bleiben...
Diese Begriffe verbergen sich auch hinter der Deklarierung "pflanzliche Nebenerzeugnisse" Neuerdings ist zu erfahren, dass selbst das "Getreide" was ja nun wirklich günstig auf dem Weltmarkt gehandelt wird, nicht mal als solches in die Futtertüten kommt. Es ist bekannt, dass verschimmelte Reste oder leere Hüllen verarbeitet werden..und selbst wenn jemand unbedingt Getreide in seinem Hundefutter haben möchte, aus welchen Gründen auch immer, füttert er nicht wirklich "Gutes" wenn er sich drauf verlässt, dass in den kleinen, fettigen Kügelchen wirklich Getreide drin ist.

Konservierung

Die Hersteller kamen nach dem Umdenken einiger kritischer Verbraucher zu dem Entschluß, BHA (E320) und BHT (E321) das sind künstliche Antioxidantien welche Krebs verunsachen können sowie allergische Reaktionen hervorrufen können, hinter dem Begriff "EWG-Zusatzstoffe zu verstecken. Ganz schön heftig, was? Wenn ich Ihnen jetzt noch sage, dass es heute immer noch Firmen gibt, die angeblich NICHT auf Tierversuche verzichten können und ihre Versuchstiere noch unter schlimmsten Bedingungen halten.. dann könnte einem doch ganz schön schlecht werden.. oder? Eine gute Möglichkeit zu konservieren wäre das Hinzufügen von Vitaminen E und C, auch diverse Öle und Kräuterextrakte können zur Konservierung beitragen.

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