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Fragen, Fakten und Skandale!
![]() Ich möchte hier eine Seite schaffen, die zum Nachdenken anregt, aufklärt und nach Beachtung schreit!
![]() Wassermangel beim Hund? Was bewirkt das, wie kommt das?
Beim Menschen seit langem bekannt und gefürchtet, auf den Hund noch nicht direkt bezogen: "Die Auswirkungen einer Dehydrierung". Das Hunde immer mehr Krankheiten aufweisen, dürfte nicht nur Tierärzten bewusst sein! Zahlreiche Tiere weisen Allergien und chronische Leiden auf. Auch Verdauungsprobleme beim Tier füllen die Wartezimmer von niedergelassenen Tierärzten. Der eine Hund pupst, dass man kaum noch an ein Recycling im Magen und Darm glauben kann, eher Verwesung vermuten lässt..der andere hat Magengeräusche und lässt uns den Fernseher lauter stellen.. Wäre den Hunden denn wirklich mit mehr Wasser geholfen? Der durchschnittliche Wasserbedarf eines Hundes liegt bei 30- 55ml/kg Körpergewicht! Die ausgeschiedene Urinmenge liegt bei ca.45ml/kg Körpergewicht! Man sieht, der Spielraum ist nicht sehr groß zwischen Flüssigkeitsaufnahme und Abgabe! Wenn sich das Tier jetzt noch vermehrt bewegt, es Temperaturen über 20Grad gibt oder es sich übergibt, ist das Gleichgewicht schon am schwanken! Das ist nicht weiter schlimm und gleicht sich innhalb weniger Tage wieder aus. Was ist aber wenn das Tier jetzt noch Trockenfutter bekommt? Viele Halter weichen dieses vorher ein, in Wasser oder Brühe. Aber einige möchten ihrem Tier diese "Pampe" nicht zumuten und füttern trocken oder mit Nassfutter gemischt. Damit der Hund diesen enormen Verlust wieder ausgleichen kann, muss er ca. die 6-8 Fache Menge an Wasser zu sich nehmen! ![]() Wassermangel bedeutet enormen Stress für den Körper!
Was könnte passieren wenn der Wasserbedarf auf lange Zeit ungedeckt bleibt? Das Austrocknen der Schleimhaut in Magen und Darm kann zu Magengeschwüren und Darmentzündungen führen! Chronische Verstopfungen, da der Darminhalt einfach zu fest ist! Daraus resultieren wieder Analdrüsenprobleme! Die Knorpeloberflächen der Gelenke reiben aneinander und verursachen Schmerzen. Arthrosegefahr! Die Bandscheiben und Wirbelgelenke "schrumpfen" zusammen, Schmerzen sind auch hier die Folge! Natürlich bleiben auch Herz und Lungenbeschwerden nicht aus, bei einer fortgesetzten Dehydration! Chronisch Müde? Der enorme Stress wenn der Körper Wassermangel erleidet, verbraucht alle Reserven.. Bluthochdruck, da das Blut dicker wird und damit auch der Blutdruck ansteigen muss! Es ist bekannt, dass Wassermangel eine überhöhte Histaminproduktion auslöst, Allergien und Asthma sind die Folgen..Die Lunge versucht sich vor der Austrocknung zu schützen und entwickelt Asthma! Die Bauchspeicheldrüse versucht sich anzupassen und eine Diabetiserkrankung kann die Folge sein. Alzheimer bei Hunden wird wohl kaum nachgewiesen, aber beim Menschen verursacht die Austrocknung der Gehirnzellen ein Absterben..warum sollten Hunde davon ausgeschlossen sein? Wassermangel der nicht innerhalb von Minuten behoben wird, kann Einbußen der geistigen Leistungsfähigkeit bis zu 20% bedeuten! Alle die das Trockenfutter ( wenn man es denn füttern muss) nicht einweichen, sollten sich dessen Risiko bewusst sein! Die Gefahr der Austrocknung und dessen Folgen sind enorm hoch! Für die, die ins Überlegen gekommen sind, noch ein Tipp! Für ein Ausgleichen des entzogenen Wassers, reicht das Einweichen des Trockenfutters eine halbe Stunde vor der Fütterung NICHT aus! Um wirklich genügend Wasser speichern zu können, sollte das Futter 5-6 Stunden stehen! Bei ständig erhöhtem Harnabsatz, sollte die Vitaminzufuhr erhöht werden, da viele Stoffe regelrecht ausgespült werden. Ein chronischer Wassermangel lässt sich nicht mit Medikamenten behandeln!!! © by Svenja Steinmann Hundeschule Dogs-abc www.dogs-abc.de | |