|
Hunde in unserer Gesellschaft

Deutschland liegt an Vorletzter Stelle von 17 untersuchten Industrieländern, was die Hundedichte pro Einwohner betrifft: statistisch nur 5,5 pro 100 Einwohner!!! Japan hat mit 2,2 noch weniger.
Hundefreundlicher sind USA (21,6), Frankreich (16,9), Australien (15,2), Kanada (14,1), Dänemark (13,3), Belgien (11,5), Großbritannien (10,0), Schweden (9,6), Niederlande (8,3), Italien (7,8), Österreich (7,0), Norwegen (6,8) und die Schweiz (6,2).
Die geringste Hundedichte befindet sich in Baden-Württemberg. In den östlichen Bundesländern liegt die Hundedichte um ein Drittel niedriger als im Westen. Erfasst wurden in dieser Statistik nur Städte (Quelle: Deutscher Städtetag). Einige Städte wie Zweibrücken, Pirmasens, Viersen und Berlin gehören seit Jahren zu den hundereichsten, dagegen schwäbische wie Stuttgart, Sindelfingen, Ulm, Esslingen, Tübingen, das badische Freiburg und vor allem ostdeutsche Städte zu den hundefeindlichsten.
Aus den Zahlen geht hervor, dass die Abneigung gegen Hunde, in Deutschland, zumindest statistisch erwiesen ist. Ein Beweis dafür ist vielleicht auch die willkürliche und eigenartige Besteuerungspflicht unserer Hunde. Nicht wenige Hundehalter meinen, dass ihre Hunde nichts lernen müssten..eher nur die anderen, damit es keine Konflikte gibt!
Dann sowieso nur die großen Hunde, weil Kleine nichts lernen müssen! Ähm...müssen dann kleine Menschen auch nichts lernen...?!?
Der Hund hat als untergeordnetes Wesen zu funktionieren, ähnlich einer Maschine.
Mit viel Glück werden sie in einer Hundeschule "repariert", andere werden auf den Schrott geschmissen..sie landen im Tierheim. Von den vielen kleineren Kreaturen die einfach in die Toilette oder im Wald "entsorgt" werden, ganz zu schweigen!
Hunde sind reinliche Wesen, von ihrer Mutter lernen sie, dass man das eigene Nest nicht beschmutzt, zu Anfang werden sie saubergeleckt.
Welch eine Ignoranz, wenn von den Hunden der Städter erwartet wird, sich auf Kommando im Park oder auf dem Bürgersteig zu entleeren. Im schlimmsten Fall entleeren sie sich auf Kinderspielplätzen, nicht weil sie so nachlässig sind, nein, weil ihnen gar nichts anderes übrig bleibt!
Die Hunde sind nicht schuld.. Ich trete auch nicht gern in einen Scheißhaufen, aber für mich ist nicht der Hund der Schuldige sondern der Halter.
Allerdings ist der organische Abfall unserer Haustiere biologisch abbaubar..was man wohl von zertretenden Flaschen, Zigarettenkippen und sonstigem Müll, den man im Park findet, nicht sagen kann. Es sind auch nicht die Hunde, die Kinderspielplätze kaputt machen und alten Leuten die Handtasche rauben...sie machen auch kein Lagerfeuer auf den Liegewiesen und lassen die Reste vom Grillvergnügen einfach liegen!!! |