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Tips gegen Langeweile
![]() Wer kennt das nicht..da ist man motiviert, der Hund schaut schon ganz erwartungsvoll und jetzt gehts los!...Ähm..was könnten wir denn jetzt mal üben? Hierbei ist es ganz wichtig, dass das Kommando aufgelöst oder durch ein anderes ersetzt wird..schmoren lassen ist nicht Sinn der Übung. Die Schwierigkeitsstufe wird langsam erhöht, besser zu früh auflösen als zu spät!!! Zu spät ist es, wenn der Hund bereits seine Position verändert hat. Vielen Hunden macht Suchen Spaß. Es liegt ihnen einfach im Blut. Dabei darf es ruhig mal ein bisschen anstrengender sein! Kleine Leckerlies lassen sich prima verstecken und prima suchen! Wenn der Hund das Platzkommando gelernt hat, kann man daraus ein "Toter-Hund-Kommando" machen. Mit etwas Feinschliff und vieeeeeel Geduld, klappt es sicher auch bald mit Augen zu und ruhiger Rute! Janosch bleibt so liegen bis zum "OK". Solche Übungen müssen ganz langsam aufgebaut werden und vor allem die Bestätigung MUSS kommen bevor der Hund die Lust verliert! Pfötchen geben liegt Hunden im Blut, es stammt vom Welpenverhalten ab. Viele Hunde geben freiwillig Pfötchen, das Winken ist dann nur noch ein kleiner Schritt. Fortgeschrittene können auch ein "Step" üben, der Hund wechselt dafür die Pfoten und streckt eines nach dem anderen in die Luft. Tara hat gelernt, auf das Kommando "Stur" den Blick stur auf einen Punkt zu richten und erst nach dem "OK" wieder herzusehen. Es macht viel Spaß dieses Kommando zu üben..vor allem die schielenden Hunde sind ein Brüller *gg* So ein Leckerlie lässt sich überall verstecken..und wenn der Hund nicht sofort dran kommt, erhöht das seine Akzeptanz gewaltig! Alles was erarbeitet werden muss, schmeckt wesentlich besser! Natürlich kann auch ein Spielzeug erarbeitet werden. Hierbei muss aber drauf geachtet werden, dass vielleicht nach dem "Fund" auch wirklich ein Spielchen statt findet, damit der Hund kein "totes" Spielzeug findet. Er soll schließlich beim nächsten mal wieder Lust zu suchen haben. Dieses Kommando kommt aus der Rettungshundearbeit. Wichtig dabei ist, das der Hund lernt wirklich langsam die Leiter zu erklimmen und dabei viel Zeit zu haben! Schwierig ist auch der Abgang, einige Hunde neigen zum Springen und gehen nicht bis zum Ende herunter.Manche Hunde möchten auch gar nicht auf so eine Leiter, sie apportieren sie lieber! Wenn der Hund einmal "Platz" gelernt hat, ist es nicht schwer zu einer Rolle überzugehen. Also, Hund ins Platz legen und zunächst umkippen lassen. Oder gleich aus "Peng" heraus üben :o) Dann ein Leckerchen über den Hund hinweg auf die andere Seite hinweghalten und wegziehen, der Hund wird schnell begreifen, dass er nicht aufstehen muss, sondern sich einfach nur drehen kann Während sich Janosch gar nichts aus Buddeln macht, buddelt Tara stundenlang mit Begeisterung! Ob nun Laubhaufen, Sandburg, Matsch oder Kalk, der Hund kann in allem buddeln und es macht ihm richtig Spaß! Anfangen kann man am besten, in dem man ein Leckerlie leicht mit Erde bedeckt und dann Wauzi auffordert es zu suchen. Achtung, wenn man einen schönen Garten hat(te)! Hunde gähnen wie Menschen auch! Auf Kommando ist das schon schwieriger:o)) Aber es geht, auf zwei Arten kann man es versuchen. Einmal durch Nachahmung. Dazu müssen Sie ihm etwas vorgähnen..am besten wenn Sie allein sind, oder einen sehr verständnisvollen Mitmenschen an der Übung teilnehmen lassen. Es klappt wirklich! Die andere Möglichkeit ist abzuwarten bis er von alleine gähnt und dann bestätigen. Mit dem Clicker ist das keine schwere Übung, erfordert nur ein bisschen Geduld. Fies gucken auf Kommado, nicht ganz einfach. Mit kleinen Tricks geht es aber ganz schnell, hilfreich ist ein Stückchen Klebeband. Dieses darf aber nur ganz leicht kleben und auf keinen Fall Fell ausreißen, das wäre eine negative Erfahrung und der Hund soll doch zum üben volles Vertrauen zu uns haben. | |