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Meine Hunde
Zu uns gehören einige Tiere! Irgendwie werden es immer mehr und mit den Gedanken über artgerechte Haltung und Ernährung kommt immer mehr Wissen dazu und unsere Tiere zeigen uns, dass wir auf dem richtigen Weg sind.
Zur Zeit, wohnen bei uns 9 Kaninchen in Außenhaltung auf ca. 48qm und 1 Kater. Dieser ist allerdings fast ständig unterwegs, kommt nur zum Fressen und Schlafen und um ein paar Mäuschen vor die Tür zu legen. Dann gibt es noch diverse Fische und Garnelen.
Ach jaaaaaa, und natürlich unsere HUNDE!
Alle meine Tiere sind wichtig, aber zu meinen Hunden habe ich eine besondere Beziehung.
Aber das hat wohl jeder der einen Hund hat.
Das sind meine Beiden...der unschuldige Eindruck täuscht!
Tara lebt mittlerweile seit fast 13 Jahren mit mir. Sie hat schon allerlei mit mir durchgestanden! Ümzüge, Trennung vom Herrchen, neue Familie, viele neue Hausgenossen, sie hat sich wunderbar angepaßt! Als ich sie mit 8 Wochen bekommen habe, war mein Stand in der Hundeausbildung leider noch ziemlich ...mhm... ich sag mal "falschinformiert"! Informiert hatte ich mich ausgiebig, ein Verein war schnell gefunden. Dass das was dort "trainiert" wurde nicht unbedingt meinem Idealbild von einer harmonischen Mensch-Hund-Beziehung war, bemerkte ich leider erst viel später!
So hat sie vieles kennengelernt, was ich ihr liebend gern erspart hätte, aber es leider nicht besser wußte!
Das Glück meinte es gut mit mir und ich lernte Menschen kennen, die mich drauf hinwiesen..was ich denn da eigentlich mache!!! Ich habe sie nicht geschlagen oder so, aber sie hat doch vieles mit Druck gelernt, was wesentlich angenehmer zu lernen gewesen wäre.
Nachdem ich eeeendlich aufgewacht bin, was Hundeausbildung anging, stand uns alles offen. Wir haben Schutzdienst gemacht, Rettungshundeausbildung, Agility probiert, Fährtensuche, Obidience.. Tara hat alles sehr gern gemacht und ich lernte immer mehr dazu. Mit dem Erfolg kam das Interesse noch mehr zu lernen und mich weiter zu bilden.
Diverse Seminare und Kurse folgten, ich habe Ausbildungen übernommen und mit vielen Hunden trainiert.
Heute ist Tara zwar 12 Jahre alt aber das merkt man ihr nicht an. Frisbee, Clickertraining, Klettern, ihr macht keiner etwas vor! Nur muss bei ihr immer alles schnell gehen... Wir sind seeehr froh, dass Hunde nicht sprechen können, sie würde den ganzen Tag erzählen! Sie ist ein absoluter Traumhund und ich liebe sie sehr!
Unser Janosch ist ein riesiges Schaf im Wolfspelz! Er liebt alle Tiere, bemuttert alles was sich bewegt, egal wie groß oder klein. Sein Lieblingsplatz ist vor dem Kaninchengehege und die Tiere zeigen auch keinerlei Ängste vor ihm. Nur wenn er mal eines erwischt..zB. eine Ratte auf der Couch, dann ist die dran! Sie wird gnadenlos beleckt und bestupst, dabei darf sie auch mal in die Nase zwicken, Narrenfreiheit ist garantiert!
Unsere Ziege "Turamali" ist seine Freundin und die beiden spielen sehr ausgelassen miteinander.
Janosch ist mir eine große Hilfe bei ängstlichen Hunden, die dringend positiven Kontakt brauchen. Er lebt mittlerweile fast 8 Jahre bei uns und ist wirklich ein besonderer Hund..aber das sind sie ja eh alle :o)
Wir möchten unser Riesenbaby nicht mehr missen und lieben ihn sehr. Aber auch bei ihm sind wir seeehr froh, dass er nicht reden kann..oder besser singen..
Amelie hat uns nur für wenige Wochen begleitet. Die arme Maus hatte nicht viel Schönes erlebt und das sollte sich bei uns ändern!
Sie wurde 7 Jahre lang in einem abgedunkelten Zimmer in Polen gehalten. Der Besitzer verging sich sexuell an ihr, was wohl die einzige Abwechslung für diese überaus sanfte Hündin war. Die großen, traurigen Augen sprechen für sich.. Durch Zufall befreit, kam sie nach einem Aufenthalt im polnischen Tierheim nach Hamburg, mit der Hoffnung ihr vielleicht doch noch helfen zu können.
Leider stellte sich schnell heraus, das Amelie sehr krank war. Sie hatte Metastasen in der Lunge und Gesäugekrebs, der sich in Form von riesigen Beulen auf ihrem Körper ausbreitet.
Die Hüften waren kaputt, sie hatte Schwierigkeiten auszustehen und sich hinzulegen.
Amelie hat leider nicht mehr viel Zeit gehabt. Die meisten Stunden davon verbrachte sie auf ihrer Decke und wurde täglich schwächer.
Diagnostiziert wurde ein vestibuläres Syndrom, wahrscheinlich als Nachwirkung der Zahn-OP. Wir haben noch ein paar Tage gehofft und versucht es ihr so schön wie möglich zu machen, aber es war deutlich, dass sie keine Kraft mehr hatte.
Unser "polnisches Eselkind" ist sanft in unseren Armen eingeschlafen und eine deutliche Erleichterung war im Raum zu spüren als der letzte schwere Atemzug vorrüber war..
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