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Referenzen

Tja..das ist eigentlich eine Seite, die ich gar nicht haben wollte!
Protest kam von einer sehr lieben Freundin, die meinte "du MUSST den Leuten doch sagen was du alles schon gemacht hast! Wenn die immer nur was DEINEN Hunden lesen, kann sich doch keiner was darunter vorstellen! Du hast sovielen Hunden und Menschen geholfen warum sagst du das denn nicht???"
Ähm..ja..vielleicht hat sie ja recht! Ich mag nur die Seiten nicht wo dann steht wieviele Tiere ausgebildet wurden, wie überaus dankbar die Menschen doch sind und wieviele hoffnungslose Hunde schon gerettet wurden... das klingt für mich nicht glaubhaft!
Ok, ich hab auch die Seminare besucht die mir wichtig erschienen, ich habe Trummler, Ziemen, Bloch gelesen und bin heute noch am Lesen.
Ich habe mir andere Hundeschulen und Trainer angesehen, viel gelernt, auch wie man es nicht machen sollte...aber seien wir mal ehrlich..belegen diese Kurse und Literatur und Ausbildungsseminare wirklich meine Kompetenz??? Ist es nicht viel wichtiger eigene Erfahrungen zu sammeln, den eigenen Kopf anzustrengen und nach Möglichkeiten zu suchen als andere Denken zu lassen und "nur" nachzumachen?
Mal abgesehen davon, dass es nicht klappt.. weil JEDER Hund, JEDER Mensch anders ist!
Ich hab mir Gedanken gemacht und bin zu dem Schluss gekommen, dass ich Ihnen einfach ein paar Geschichten aufzählen, die mich berührt haben, oder die mir einfach lebhaft in Erinnerung geblieben sind.

Spezialgebiete
Da in den letzten Jahren vermehrt Hunde aus dem Ausland zu uns geholt werden, kann ich mittlerweile auf einen großen Erfahrungsschatz zurückgreifen, der es mir ermöglicht, mich in die Problematik einzufinden und adäquat helfen zu können.
Ich bin gern bereit Sie bei der Ausbildung zu unterstützen, Tierheimhunde und Hunde die vom Tierschutz übernommen werden und innerhalb von 3 Monaten bei mir Vorstellig werden, bekommen 10% Preisnachlass auf die Einzelstunden.
Ich finde es immer schön, wenn sich jemand für einen "Gebrauchten" entscheidet und möchte das unterstützen.
Aggressionen gehören zum Leben dazu, keine Frage. Manchmal kommt es aber vor, dass sie in einem Rahmen auftreten, der das tägliche Miteinander arg in Schwierigkeiten bringt. Im Laufe der Jahre konnte ich viele wichtige Erfahrungen sammeln, welche Aggressionen und vor allem Angstaggressionen betreffen.
Regelmäßige Teilnahme an Fortbildungen und Seminaren bereichern diesen Erfahrungsschatz ungemein und es ist immer wieder ein erleichterndes Gefühl, Ihnen und vor allem Ihrem Hund aus seinen, auch für ihn unangenehmen Situationen bringen zu können. Wichtig ist nur, dass wir etwas tun! Haben wir die Ursache gefunden,
ist das Problem meistens schnell behoben und ein "normales" Leben ist wieder möglich.
Der erste Hund von dem ich erzählen möchte ist "Birko"
Birko ist ein Mischling aus Münsterländer und Labrador und war etwa 2 Jahre alt als Hund und Halter auf mich zu kamen..wie so oft mit den Worten "der macht mich waaaaahnsinnig"!
Nachdem ich ca. 3,5 Stunden damit verbracht habe, mir die Schandtaten von Birko anzuhören, war am Ende klar: DER würde mich auch wahnsinnig machen..allerdings Frauchen auch *smile*!
Birko zog wie ein Wahnsinniger an der Leine, das Mittel der Wahl war ein Stachelwürger, da ihn ohne keiner halten konnte!
Von der Leine gelassen zu werden, kannte er nur im Garten, da er sonst weg lief! Das kläffen am Zaun war zwar sehr ausgeprägt aber wirklich genervt hat es wohl nur die Nachbarn, die zeigten das dann auch deutlich!
Birko hatte eine dünne Decke auf dem Flur, das war sein "Platz". Da er alles kaputt machte und zerriss, bekam er nur noch eine dünne, schnell ersetzbare Decke.
Besucher wurden bedrängt, ich war mehr als einmal bemüht den klapp 30kg schweren Hund von mir runter zu wuchten!>br> In der gesammten Wohnung sah es aus als ob ein kleines Kind gerade anfangen würde zu laufen, alles im Bereich unter 80cm wurde aus dem Weg geräumt, Regale waren leer. Birko klaute einfach alles und fraß es an oder auf..
Der Tagesablauf von Birko war folgender: Morgens ging Herrchen mit ihm vor die Tür "Gassi", eine knappe viertel Stunde, denn er muss ja zur Arbeit!
Frauchen machte dann sauber bis Mittags und betreute eine alte Nachbarin. Birko blieb in der Wohnung, da er die alte Dame bedrängte.
Gegen 14Uhr geht es raus mit Frauchen, spazieren. Da es so ein Akt war mit ihm spazieren zu gehen, wurden die Wege kürzer und es ging wieder nach Hause.
Wenn Herrchen kam, gab es Essen und auch Birko bekam seine Mahlzeit.
Gegen 19Uhr ging Herrchen wieder mit ihm "Gassi"...
Ja, irgendwann gingen sie dann zu Bett! Am nächsten Tag das gleiche und am nächsten auch..dann auch..Die Ausflüge in den Garten wurden seltener, da Birko das Buddeln anfing..
Beim zweiten Treffen brachte ich den gefertigten Therapieplan mit und besprach ihn mit Herrchen und Frauchen zusammen!
Sie waren ein wenig verlegen, als ich ihnen erklärte, dass der Plan eigentlich für SIE war und nicht für Birko..denn der verhält sich nicht falsch..ich sage mal..den Umständen entsprechend!
Zunächst musste wir das Ziehen in den Griff bekommen, damit man wieder mit Birko spazieren gehen konnte, ohne hinterher auf jegliche Leitern verzichten zu können, wegen des langen Armes und auch ohne Stachel!!!
Birko war seeehr lernwillig und als wir uns aufeinander eingespielt hatten, wusste er was ich von ihm wollte und Frauchen konnte die Leine übernehmen.
Ok, Birko lief nicht perfekt bei Fuss, aber es wurde immer besser und die Familie bekam wieder Spaß an Spaziergängen!
Nebenbei lernte Frauchen immer mehr Beschäftigungsspiele zu Hause, die Birko ein wenig beschäftigten und wobei er vor allem seinen Kopf einsetzen musste!
Die Spiele wurden auf die Nachbarwohnung ausgedeht, wo die alte Dame lebte und Birko konnte nun wieder mitkommen.
Da Birko niemals von der Leine gelassen wurde, fingen wir mit Schleppleinentraining an. Mittlerweile gut auf Frauchen und Futter konditioniert, macht er wirklich tolle Fortschritte!
Wir suchten uns einen eingezäunten Sportplatz und Birko durfte nun zeigen was er kann! Da gab es dann den herben Rückfall..er ließ sich kaum Abrufen!
Nachdem ich gebohrt und gelöchert und mir graue Haare hab wachsen lassen, warum nun ein Hund, der bisher, über einen relativ langen Zeitraum, sicher gehorchte nun kaum noch reagierte, kam dann heraus, das Herrchen ihn bei seinen Spaziergängen laufen lies! Nein, NICHT auf einem eingezäunten Grundstück, im WALD!
Natürlich kam der Münsterländer durch und Birko jagte sein erstes Wild!
Herrchen wusste nicht was er gejagt hatte, da er nur etwas rascheln hört und Birko schon weg war...
Ok, war nicht zu ändern..Schleppleine her und nochmal erklärt warum und weshalb!
Das klappt dann auch ganz prima, das Training lief gut und wir hatten bald wesentlich weniger Probleme.
Die Beschäftigungsspiele zu Hause machten allen sehr viel Spaß und Birko hatte bald wenig Lust die Regale abzuräumen, denn er war einfach müde!
Nein, das Ganze war KEINE Spontanheilung, wir übten in einem Zeitraum von einem dreiviertel Jahr zusammen, wobei wir uns 1-3x die Woche trafen.
Birko lebt heute bei der Tochter der Familie, da das Herrchen sehr krank wurde und er nicht die notwendige Aufmerksamkeit bekommen konnte, die ein so junger Hund dieser Abstammung nötig hätte.
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